CAR-T-Zelltherapie: innovativer Ansatz in der Krebstherapie

Individualisierte Behandlung bei B-Zell-Lymphomen

Die CAR-T-Zelltherapie wird für jeden Patienten individuell hergestellt. Dafür werden bestimmte körpereigene Zellen entnommen, die sogenannten T-Zellen. T-Zellen sind Zellen des Immunsystems, die Krankheitserreger wie Viren und Bakterien bekämpfen, aber auch fehlerhafte körpereigene Zellen (Krebszellen) angreifen. Krebszellen können sich diesen Angriffen jedoch meistens entziehen, indem sie für das Immunsystem unsichtbar sind. Durch gentechnische Verfahren erhalten die T-Zellen den sogenannten chimären Antigenrezeptor (CAR) auf ihrer Oberfläche und können damit Krebszellen als Bedrohung für den Körper identifizieren. Die veränderten T-Zellen werden als CAR-T-Zellen bezeichnet.

Insbesondere für Patienten mit bestimmten bösartigen Blutkrebserkrankungen wie dem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist die CAR-T-Zelltherapie eine Option.1,2 Diese hatten bisher eine ungünstige Prognose, wenn sie auf die Standardtherapien nicht ansprachen.

Hier informieren wir Sie über den Wirkmechanismus und die Herstellung der CAR-T-Zellen sowie über mögliche Nebenwirkungen und die Nachsorge, die bei einer CAR-T-Zelltherapie erforderlich ist.

Quellen

  1. Buchholz CJ et al. Dtsch Arztebl 2018;115(7):38–41.
  2. Die forschenden Pharma-Unternehmen: CAR-T-Zell-Therapien gegen Krebs.