Nachsorge nach DLBCL- bzw. PMBCL-Therapie

Wie geht es weiter?

Nach dem Ende einer Behandlung führen die Ärzte eine Abschlussuntersuchung durch und überprüfen, wie gut der Patient auf die Therapie angesprochen hat.1 Wenn die Untersuchungen keine Hinweise auf eine aktive Erkrankung mehr liefern, darf man von einer kompletten Remission, d.h. der Tumor ist nicht mehr nachweisbar, ausgehen und das Nachsorgeprogramm beginnt.2

Das Nachsorgeprogramm beim diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) und primär mediastinalen großzelligen B-Zell-Lymphom (PMBCL) kann sich je nach Therapie unterscheiden. Laut Leitlinie zum DLBCL hat die Nachsorge im Allgemeinen folgende Aufgaben und die Leitlinie empfiehlt folgende Kontrolluntersuchungen:1

Wozu Nachsorge?

Die Nachsorge hat mehrere Aufgaben:1

  • Unterstützung des Patienten bei der Wiedereingliederung in Familie, Beruf und Gesellschaft
  • Rechtzeitige Erkennung von Krankheitsrückfällen (Rezidiven)
  • Erkennung und Minimierung von Langzeitkomplikationen wie Unfruchtbarkeit, Herz-Kreislauf-Störungen oder erneuten bösartigen Erkrankungen

Was wird bei den Kontrolluntersuchungen gemacht?

Die Nachsorgeuntersuchungen umfassen folgende Punkte:1

Befragung des Patienten nach dessen Gesundheit und Befinden (Anamnese)

Körperliche Untersuchung

Laboruntersuchungen

Je nach Situation bildgebende Verfahren, wie z.B. Sonografie, Röntgen u.a.

In den ersten beiden Jahren nach Abschluss der Therapie wird eine Nachsorgeuntersuchung alle drei Monate empfohlen, in den darauf folgenden drei Jahren sollen die Untersuchung in halbjährlichen, ab dem sechsten Jahr in jährlichen Abständen stattfinden.1

Quellen

  1. Onkopedia Leitlinie „Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom“. Stand: November 2018.
  2. Kompetenznetz Maligne Lymphome: „Diffus großzelliges B-Zell-Lymphom. Information für Patienten“. 1. Aufl. 2016.
  3. Kompetenznetz Maligne Lymphome: „Diffus großzelliges B-Zell-Lymphom. Information für Patienten“. 1. Aufl. 2016.